Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Ein Blick hinter die Fassade

Wohnraum ist Mangelware, bezahlbarer umso mehr. Vor allem in den größeren Städten der Erzdiözese wie Bamberg oder dem Großraum Nürnberg spitzt sich die Lage am Wohnungsmarkt weiter zu. Genau in diesen Regionen ist die Joseph-Stiftung aktiv. Das kirchliche Wohnungsunternehmen ist dabei seinem Stiftungsauftrag verpflichtet, bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsgruppen zu schaffen.

Kirsti Rippl ist im Kundendienst tätig und gelernte Immobilienkauffrau. Benjamin Wiechert ist Architekt. Beide verbindet, dass sie in ihren jeweiligen Jobs bei der Joseph-Stiftung Menschen zu Wohnraum verhelfen.

Im Geschäftsbereich Wohnen ist Kirsti Rippl wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den Kundenzentren für Vermietungen und die Begleitung der Mieter über die gesamte Mietdauer zuständig. Im Bestand der Joseph-Stiftung befinden sich sowohl frei finanzierter als auch öffentlich geförderter Wohnraum, bei dem Mieter abhängig von ihrem Einkommen einen staatlichen Zuschuss zur Miete erhalten. In Einzelfällen würden unverschuldete Rückstände durch einen Sozialfonds, den die Stiftung für Härtefälle eingerichtet habe, aufgefangen, wie Kirsti Rippl erklärt: „Für uns ist es wichtig, unseren Mietern zu helfen und sie zu unterstützen.“ Und sie ergänzt: „Der tägliche Kontakt mit unterschiedlichen Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen und ihnen dabei zu helfen, einen Ort zum Leben zu finden, an dem sie sich wohlfühlen, motiviert mich bei meiner Arbeit ungemein. Besonders, wenn ich ihnen durch diese Hilfe ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.“

Im Geschäftsbereich Planen und Bauen entwickelt die Joseph-Stiftung für den eigenen Gebäudebestand, aber tritt auch als Baubetreuer für kirchliche, kommunale und soziale Auftraggeber auf. Benjamin Wiechert ist dem Planungsteam zugeordnet, das Altenheime, Schulen und Kindergärten plant und baut. Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle, wie er erklärt: „Wir haben eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Bereits jetzt sind ca. 1.000 unserer Wohnungen generationengerecht, also nachhaltig für Menschen jeden Alters. Außerdem erfüllen alle unsere Baumaßnahmen seit 2015 den Standard KfW-Effizienzhaus 55 oder höher, um nur einige Zwischenergebnisse, die wir bisher erreichen konnten, zu nennen. Wir sehen uns inmitten einer spannenden Entwicklung, in der wir Themen wie CO2-neutraler Holzbau, Nutzung der grauen Energie (bestehende Gebäude), Recycling von Abbruchmaterial und den verantwortungsvollen Umgang mit endlichen Rohstoffen wie Sand vorantreiben wollen.“

Schließlich übernimmt die Joseph-Stiftung auch Verwaltungsaufgaben, wie etwa die Betreuung von Eigentümergemeinschaften, die Verwaltung von Mietshäusern für institutionelle Anleger und die Geschäftsführung von Wohnungsunternehmen und Genossenschaften.

Von Stefanie Sponsel und Thomas Heuchling

Im Interview erläutert der Stiftungs-Vorstand Dr. Klemens Deinzer die Arbeitsschwerpunkte der Joseph-Stiftung. 

Stiftungsauftrag:

"Zweck der Stiftung ist eine angemessene und sozial vertretbare Verbesserung der Wohnungsversorgung, insbesondere für Familien, vor allem in der Erzdiözese Bamberg. Die Stiftung ist christlichen Grundwerten verpflichtet."

www.joseph-stiftung.de