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Franke, Hans-Dieter: Zu katholischen Schulen

Schule Franke
Datum:
Veröffentlicht: 1.12.16
Von:
Von Hendrik Steffens

Wieso betreibt und unterstützt das Erzbistum Bamberg Schulen?

Jungen Menschen bestmögliche Bildung und Erziehung zukommen zu lassen, ist seit jeher Anliegen der Kirche und wird in den kirchlichen Schulen umgesetzt. Dabei geht es weit über die Vermittlung von Wissen und Können hinaus darum, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit ernst zu nehmen. Wir versuchen ihnen in unseren Schulen in Bamberg, Nürnberg und Schillingsfürst ein ganzheitliches Konzept für ein gelingendes Leben anzubieten und sie auf diesem Weg zu begleiten. Das geschieht im Unterricht wie im schulischen Zusammenleben mit einem differenzierten Angebot an Projekten und Erfahrungsfeldern. Fragen des Glaubens sowie religiöse Formen und Zeiten spielen dabei eine unverzichtbare Rolle, beispielweise in Gottesdiensten, schulpastoralen Möglichkeiten, aber auch durch Feste und Feiern im christlichen Jahreskreis.

Wann ist der Besuch einer Schule in katholischer Trägerschaft empfehlenswert?

Grundsätzlich stehen unsere Schulen all denen offen, die unser Konzept bejahen. Wir machen die Erfahrung, dass Lernen und schulisches Leben unter diesen Bedingungen oft leichter fällt und auch mehr Spaß macht. Wir legen an unseren Schulen großen Wert auf hohe Unterrichtsqualität und gute Ergebnisse. Der gute Ruf unserer Schülerinnen und Schüler bei Betrieben und sich anschließenden Bildungseinrichtungen bestätigt den Erfolg. Wir bemühen uns um individuelle Förderung des einzelnen jungen Menschen und machen in diesem Zusammenhang auch ein umfassendes Angebot im Rahmen der Offenen Ganztagesschule. Dadurch nehmen wir die veränderten gesellschaftlichen und familiären Situationen ernst. Inklusion ist für uns dabei eine Selbstverständlichkeit.

Derzeit sind die meisten unserer Schulen noch Mädchenschulen, doch in Schillingsfürst erarbeiten wir ein neues Konzept von Koedukation. Wir geben so auch Jungen die Möglichkeit, unsere Schulen zu erleben – aber eben anders als an der öffentlichen Schule. Erste Rückmeldungen sind sehr positiv.

In Bamberg und Nürnberg sind Neubauten und Sanierungen geplant oder laufen bereits. Was wird da getan und wieso?

An den Schulen der Erzdiözese wird in den kommenden Jahren fast überall gebaut werden. Die Maßnahmen reichen von Sanierungen bis hin zu einem kompletten Neubau. Das Erzbistum hat sich zu diesen intensiven Investitionen entschlossen, um die acht diözesanen Schulen in eine gesicherte Zukunft zu führen und für die nächsten Jahrzehnte Grundlagen einer guten Bildung und Ausbildung der Kinder und Jugendlichen im Sinne der Frohbotschaft zu schaffen. Durch die Gebäude, die nicht nur von der Architektur, Anlage und Funktion her den Erfordernissen unserer Zeit entsprechen, sondern neue pädagogische und erzieherische Möglichkeiten eröffnen, wird der bestmögliche Rahmen geschaffen, um unsere hohen Ansprüche an Beschulung auch künftig bestens erfüllen zu können.