Neue Dommesnerin:Ein kollegiales Miteinander

Von Aufregung ist kaum etwas zu spü- ren. Und das, obwohl Carola Di Maria mit ihrem Dienst für Domkapitel und Dompfarrei einiges um die Ohren hat. Aber sie bringt Erfahrung mit. Schon lange bevor sie sich auf die frei gewordene Stelle am Bamberger Dom beworben hat, war sie als Mesnerin in verschiedenen Kirchen in der Region tätig. Seit Anfang des Jahres bildet sie nun mit Sebastian Dornheim, der schon knapp 15 Jahre lang in der Bamberger Kathedrale tätig ist, ein Team.
Angefangen mit dem Mesnerdienst hat die aus der Bamberger Pfarrei St. Heinrich stammende Di Maria in Dörfleins. Als ihre Kinder noch klein waren und sie dort im Pfarrgemeinderat saß, war sie für die Ministrantinnen und Ministranten verantwortlich. Dann schied der Mesner krankheitsbedingt aus, und der damalige Pfarrer schlug sie als Nachfolgerin vor. Mit den Erfahrungen als Ehrenamtliche kam Carola Di Maria in den Seelsorgebereich Bamberger Osten, wo sie ab 2013 angestellt war.
Nun also der Dom. Eine Kirche mit Bischofsstuhl. Di Maria freut sich, dass sie hier mit einem Kollegen zusammenarbeiten kann, der die besonderen Aspekte der Arbeit in der großen Kathedrale kennt. „Ich denke, wir haben ein gemeinsames Interesse daran, dass alles seine Ordnung hat. Auch Sauberkeit ist uns wichtig – und Diskretion“, sagt sie. Bei den vielen Menschen, die bei den spirituellen, kulturellen und touristischen Angeboten vor Ort zu- sammenarbeiten, spürt sie Offenheit und Aufgeschlossenheit: „Es läuft gut und kollegial.“
