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Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 30,90 Euro in die Aktivitäten der Kirche vor Ort.

Damit werden Pfarrein und Gemeinden vor Ort unterstützt. Das Geld trägt unter anderem dazu bei, dass Seelsorge-Angebote wie Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Bestattungen aufrechterhalten werden können und das benötigte Personal sowie die nötigen Gebäude unterhalten werden können. 

Damit Sie ein Bild davon bekommen, was Ihre Kirchensteuer in diesem Bereich konkret bewirkt, finden Sie hier einige beispielhafte Geschichten zu Kirche vor Ort im Erzbistum Bamberg:

Hochzeit

Himmlische Hochzeit

Glockengeläut, hupende Autos und Brautpaare, denen die Aufregung ins Gesicht geschrieben steht – ein Bild, das sich in den Sommermonaten in Stadt- und Dorfkernen häufig präsentiert. Und heiraten ist in. Ein Blick auf das Sakrament mit dem "Ja-Wort".
Diakon

Grünschnabel Eutrax und der Diakon

Patrick Martin arbeitet als Diakon mit Zivilberuf in Pegnitz. Sein Beruf als Bauchredner hilft ihm dabei als Türöffner für Jung und Alt.
 
Pastoralreferentin Anna Schreiber im Gespräch mit Ministrantinnen und Ministranten

Wie Pastoralreferenten Glauben vermitteln

Seit mittlerweile 50 Jahren arbeiten Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Erzbistum Bamberg. Ein abwechslungsreicher Beruf, in dem so gut wie keine Einsatzstelle der anderen und kein Tag dem nächsten gleicht. Ob in der Pfarrei, im Krankenhaus oder in der Schule – „Pastis“ gestalten Kirche und vermitteln Glauben dort, wo Menschen sind. Wir haben mit zwei von ihnen gesprochen.

Diakon Ulrich Ortner

Firmung - der Abschluss der Taufe

Im Interview mit zwei Experten bringen wir Euch zentrale Themen der Firmvorbereitungszeit und die wichtigsten Fakten zum Sakrament der Firmung näher.
PFarrsekretärinnen

Pfarrsekretärinnen erzählen

Im Alltag von Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretären geht es um mehr als Akten sortieren und Gottesdienstordnungen schreiben. Sie sind oft erster Ansprechpartner vor Ort und verstehen sich als Markenbotschafter ihrer Pfarrei. Wir haben mit drei Pfarrsekretärinnen darüber gesprochen, was ihren Beruf ausmacht und warum er ständig im Wandel ist.

Streaming

Und Gott sah, dass sie streamten

Gottesdienstverbote, Kontaktsperren, Abstandsgebote. Die Auswirkungen der Corona- Pandemie stellten das Gemeindeleben auf eine harte Probe. Doch Not macht erfinderisch: Seelsorgerinnen und Seelsorger suchten in der Lockdown-Zeit nach Alternativen, um mit den Gläubigen in Kontakt zu treten. So auch Pfarrer Martin Battert, der zweimal pro Woche aus der Nürnberger St.-Michaels-Kirche „on air“ ging.
 

Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 9,40 Euro in die sozialen Dienste.

Unter sozialen Diensten verstehen wir alle Angebote, Institutionen und Initiativen, die Hilfe für Bedürftige leisten und soziale Gerechtigkeit fördern. Dazu gehören unter anderem Einrichtungen zur Sozialberatung, Flüchtlingshilfe, Schwangerschaftsberatung, Kindergärten und die Seniorenhilfe.

Damit Sie ein Bild davon bekommen, was Ihre Kirchensteuer in diesem Bereich konkret bewirkt, finden Sie hier einige beispielhafte Geschichten zur Caritas im Erzbistum Bamberg:

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Suizidprävention für Jugendliche

Lebenskrisen und psychische Probleme sind in unserer Gesellschaft stigmatisiert. Insbesondere jungen Menschen fehlt in solchen Situationen oftmals die Kraft oder die Möglichkeit, sich jemandem aus ihrem Umfeld anzuvertrauen. Suizid kann dann als einziger Ausweg aus einer verzweifelten Lage erscheinen. Dem wirkt das Online-Suizidpräventionsprogramm [U25] des Caritasverbands Nürnberg e.V. entgegen. Es ermöglicht Jugendlichen, ihre Sorgen mit engagierten Gleichaltrigen zu teilen – auf Augenhöhe, vertraulich und kostenlos.

Bahnhofsmission

Bahnhofsmission

Die Nürnberger Bahnhofsmission hilft Menschen auf Reisen oder in akuten Notlagen. Neben der kostenlosen Ein-, Um-, oder Ausstiegshilfe für Ältere oder Behinderte bietet die ökumenische Einrichtung eine Reisebegleitung für allein reisende Kinder an. Menschen in sozialen oder finanziellen Notlagen wird Essen und Trinken sowie ein offenes Ohr geboten, um die Vermittlung an Beratungsstellen, Kleiderkammern oder Schlafplätze übernehmen zu können. Ein Einblick in den Alltag der Bahnhofsmission.
Begegnungsbrunch des Malteser Hilfdienstes e.V. in Bayreuth

Begegnungsbrunch für Seniorinnen und Senioren

Immer mehr Menschen sind im Alter einsam. Ein besonderes Angebot der Malteser in Bayreuth soll dem entgegenwirken. Mit einem liebevoll angerichteten Buffet, offenen Gesprächen und einem festen Ort der Begegnung wird beim monatlichen Begegnungsbrunch nicht nur der Hunger auf Canapés gestillt, sondern auch das Bedürfnis nach Nähe, Herzlichkeit und Kontakt.

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Schwangerschaftsberatung

Die Caritas hilft in Bamberg, Nürnberg und Ansbach werdenden Müttern in Notlagen und bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt – kostenlos und unabhängig von der Konfession. Ein Besuch in Ansbach, wo die wenigsten der ratsuchenden Frauen katholisch sind.
Caritas-Nächstenliebe

Nächstenliebe im Seniorenheim

Anlässlich "100 Jahre Diözesan-Caritasverband" besuchen wir das Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Marien in Stadtsteinach und sprechen mit einer Pflegekraft, die uns erzählt: Menschen betreuen, sie pflegen, versorgen und für sie da sein – zu üblichen Bürozeiten von 9 Uhr bis 17 Uhr geht das nicht.

Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 20,40 Euro in den Bereich Bildung und Kultur.

Damit werden Projekte und Einrichtungen unterstützt, die im kirchlichen Kontext auf verschiedenste Weise dazu beitragen, dass Bildung und Kunst gefördert und gewertschätzt werden. Dazu gehören unter anderem Schulen, Religionsunterricht, Museen und Erwachsenenbildung. 

Damit Sie ein Bild davon bekommen, was Ihre Kirchensteuer in diesem Bereich konkret bewirkt, finden Sie hier einige beispielhafte Geschichten zu Bildung und Kunst im Erzbistum Bamberg:

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Die andere Lernwelt

Schule soll neben Wissen auch Werte vermitteln. An den Einrichtungen im Erzbistum Bamberg geschieht dies „überzeugend christlich“. Schülerinnen und Schüler sollen hier Nächstenliebe und ein wertschätzendes Miteinander erfahren. Den besonderen Geist, der durch diese Grundhaltung herrscht, haben der Leiter der Schulabteilung des Erzbistums, Hans-Dieter Franke, Schulleitungen und Lehrkräfte gemeinsam „Die andere Lernwelt“ getauft. Das Konzept bringt auf den Punkt, was die kirchlichen Schulen besonders macht.

Dr. Ludmilla Kvapilova-Klüsener

Sakralkunst im Diözesanmuseum

Ludmila Kvapilová-Klüsener sammelt, dokumentiert und bewahrt Kunstschätze der Kirche im Diözesanmuseum und für das gesamte Erzbistum. Sie liebt ihre Reisen durch die Jahrhunderte und macht immer wieder besondere Entdeckungen, die sie der Öffentlichkeit im Museum präsentiert.
 
Unterricht am Erzbischöflichen Abendgymnasium Bamberg

Abitur am Abendgymnasium

Es ist ein Ort für Bildung, Begegnung und berufliche Neuanfänge. Erwachsene, viele von ihnen mit Job, Familie und reichlich Lebenserfahrung im Gepäck, drücken hier die Schulbank. Sie holen im Erzbischöflichen Abendgymnasium Bamberg ihr Abitur nach – und finden oft weit mehr als nur einen Abschluss.
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Weltfairänderer

Mit dem Team der WELTfairÄNDERER des Jugendamtes im Erzbistum Bamberg ist Studentin Carolin Bittner ehrenamtlich an weiterführenden Schulen im ganzen Bistum unterwegs, um den Schülerinnen und Schülern die Themen FairTrade und Nachhaltigkeit nahezubringen. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, den Jugendlichen zu zeigen, dass jede und jeder einen Teil dazu beitragen kann, die Welt ein Stück besser zu machen.
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Christliche Popmusik

Beim „Festival religiöser Lieder“ werden jedes Jahr neue Kompositionen der Bamberger „Werkstatt Neues Geistliches Lied“ unter das Volk gebracht und mit Leben gefüllt. Doch die Veranstaltung ist mehr als das. An ihr wird deutlich, wie Musik und Musizieren unsere Herzen bewegen können.
Bücherei Adelsdorf

Kulturgut Lesen

Seit fast 30 Jahren leitet Johannes Weiß die Bücherei in Adelsdorf – und das ehrenamtlich. Die Geschichte dieser Einrichtung begann schon vor über 60 Jahren: mit einem Pfarrer und einem Bücherschrank. Ein Ortsbesuch.
Schwarzmann

Artefakte mit Geschichte

Den Begriff „Schatz“ hört Dr. Peter Schwarzmann nicht so gern. „Man redet immer von Kirchenschätzen. Aber die Stücke machen die Kirche nicht reicher, sondern kosten sie viel Geld“, sagt er. Die Altäre, Gefäße, Monstranzen oder prachtvollen Messgewänder seien unverkäuflich. Doch sie müssten erhalten und restauriert werden. „Die Wertgegenstände sind für unseren Glauben, historisch und ideell sicherlich ein Schatz. Aber materiell gesehen sind sie eine Verantwortung.“ Dieser nimmt er sich als Inventarisator und Konservator des Erzbistums Bamberg seit 24 Jahren an.
Musikgarten

Die Musikgartenzwerge

Bei der Bamberger Dommusik singen und musizieren bereits Einjährige, und manche von ihnen bleiben dabei, um auch als Jugendliche oder Erwachsene in den Domchören zu singen.
Matrikel

Was Matrikel über unsere Herkunft verraten

Gerhard Jäger nutzt diözesane Datenbanktechnik, um seinen Vorfahren auf die Spur zu kommen. Ein Einblick in die Ahnenforschung.

Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 9,70 Euro in die allgemeine Seelsorge.

Zur allgemeinen Seelsorge gehören alle seelsorgerischen Angebote in der Fläche, die also nicht an eine Pfarrei oder Gemeinde angebunden sind. Dabei sind häufig bestimmte Zielgruppen und Orte im Fokus, wie etwa junge Menschen, Menschen im Krankenhaus oder im Gefängnis. 

Damit Sie einen Eindruck davon bekommen, was Ihre Kirchensteuer in diesem Bereich bewirkt, finden Sie hier einige konkrete Geschichten aus der allgemeinen Seelsorge:

Krankensalbung

Trost und Stärkung in schwerer Zeit

Sie steht für Stärkung und Begleitung in Zeiten schwerer Erkrankung. Sie ist mehr als ein Trost angesichts des bevorstehenden Todes. Die Krankensalbung will Menschen, die schwach, alt oder krank sind, Mut zusprechen.
 
Blick auf die Publikumsränge beim 'InSpirit'-Festival

Jugendfestival InSpirit

Zum ersten Mal fand 2025 das spirituelle Jugendfestival „InSpirit“ statt. Neben besinnlicher Andacht und buntem Musikprogramm gab es über 30 Stände, Workshops und Mitmachaktionen, die von Jugendverbänden und kirchlichen Institutionen organisiert wurden. Mehr als 300 Jugendliche tummelten sich auf der Burg. „Glaube darf auch Spaß machen“, betonte Erzbischof Herwig Gössl, nachdem er das Festivalgelände erkundet hatte. Einige Eindrücke.

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Seelsorge hinter Gittern

Sie ist da, wenn sich ein Mensch im Dickicht des Lebens verfangen und Schuld auf sich geladen hat. Mit ihrem Dienst leistet die Gefängnisseelsorge einen wichtigen Beitrag – für die Gefangenen, die Justizvollzugsanstalten und für die Gesellschaft. Mario Kunz ist einer dieser „Agenten der Hoffnung“. Ein Einblick in sein Wirken an der JVA Ebrach.
Polizeiseelsorge

Hilfe für den Freund und Helfer

Polizistinnen und Polizisten sind immer dann zur Stelle, wenn es brenzlig wird. Ihr Beruf konfrontiert sie regelmäßig mit Unfällen, Gewalttaten und schlimmen Schicksalen. Erfahrungen, die trotz aller Professionalität und Routine durch Mark und Bein gehen können. Reden hilft dann, zum Beispiel mit Polizeiseelsorgerin Dr. Regina Postner. Sie hat für die Beamtinnen und Beamten im Erzbistum Bamberg stets ein offenes Ohr – und leistet noch viel mehr als das. Ein Einblick in ihre Arbeit.
Telefonseelsorge

Anruf gegen Einsamkeit

Nach der Schockdiagnose. Nach dem Tod des geliebten Menschen. Nach dem Beziehungsende: In schweren Zeiten kann „zu reden“ Therapie sein. Doch Gesprächspartner zu haben, ist ein Luxus. Um den für alle Menschen verfügbar zu machen, gibt es die Telefonseelsorge als Beratungs- und Seelsorgeangebot der katholischen und evangelischen Kirche.

Klinikseelsorge

Seelsorge am Krankenbett

Krank sein. Eine Ausnahmesituation erleben. Das Seelsorge-Team am Klinikum Nürnberg Nord begleitet Menschen in diesen schweren Zeiten und gibt ihnen neue Kraft.

Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 15,90 Euro in den Aufgabenbereich der Diözesanleitung.

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Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 4,20 Euro in gesamtkirchliche Aufgaben.

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Von 100 Euro Ihrer Kirchensteuer fließen in diesem Jahr 9,50 Euro in den Bereich Versorgung.

Davon werden unter anderen die Sozial- und Rentenbeiträge von Geistlichen und zugehörigen Berufen wie beispielsweise den Haushälterinnen finanziert.

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Im Detail

Detaillierte Informationen zum Haushalt und zu den Finanzberichten
des Erzbistums Bamberg finden Sie hier.

 

Liebe Kirchensteuerzahlerin, lieber Kirchensteuerzahler,

ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Treue, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung unserer Kirche. Ihre Kirchensteuer ist ein wertvoller Beitrag, durch den Seelsorge, caritative Hilfe, Jugendarbeit, Bildung und das Leben in unseren Pfarreien überhaupt möglich werden.

Unter unserem Leitwort „Du bewegst die Welt“ möchten wir in diesem Jahr besonders deutlich machen, wie sehr Ihr Engagement und Ihre Solidarität unser gemeinsames Wirken tragen. Jede und jeder von Ihnen bewegt etwas – in Ihrer Gemeinde, in unserer Erzdiözese, für die Menschen, die auf Hilfe, Hoffnung und Begleitung angewiesen sind.

Als Kirche stehen wir in einer Zeit großer Veränderungen. Gerade deshalb wollen wir verantwortungsvoll und transparent mit den uns anvertrauten Mitteln umgehen und mutig in die Zukunft blicken. Gemeinsam können wir Wege eröffnen, die Glauben lebendig halten und Menschen miteinander verbinden.

Für alles, was Sie dazu beitragen, danke ich Ihnen sehr. Gott segne und behüte Sie.

Ihr
Erzbischof Herwig Gössl

6 Unterschrift Erzbischof Herwig Gössl

  

 

Portraitfoto Erzbisch Herwig Gössl transparent

Häufige Fragen zur Kirchensteuer

Nur wer mit Einkommensteuer belastet ist, muss auch Kirchensteuer entrichten. Soweit keine Einkommensteuer zu entrichten ist (beispielsweise bei Arbeitslosen oder Geringverdienern) fällt auch keine Kirchensteuer an. Durch den Grundfreibetrag (für 2026: 12.348 Euro) und den Kinderfreibetrag (für 2026: 9.756 Euro bei Zusammenveranlagung) wird erst Kirchensteuer fällig, wenn diese Einkommensgrenzen überschritten sind. Sofern bei Steuerpflichtigen Kinder zu berücksichtigen sind, wird über § 51a Abs. 2 EStG hinsichtlich der Kirchensteuer gesetzlich geregelt, dass die Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer durch die Kinderfreibeträge zusätzlich vermindert wird. 

Die Kirchensteuer wird als Zuschlag zur Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer in Bayern mit einem Umlagesatz in Höhe von 8 Prozent erhoben.

Ja! Die im Kalenderjahr tatsächlich gezahlte Kirchensteuer ist – abzüglich eventueller Erstattungen – in voller Höhe über die Sonderausgaben bei der Einkommensteuerveranlagung abziehbar. Somit reduziert sich die zu zahlende Einkommensteuer einschließlich Solidaritätszuschlag.

Ja! Dafür sorgt unter anderem der Diözesansteuerausschuss, der sich mehrheitlich aus fachkundigen Laien und Priestern zusammensetzt. Dieser Ausschuss verabschiedet den Haushalt. Darüber hinaus prüfen unabhängige Wirtschaftsprüfer die Einhaltung und Durchführung des Haushalts.

Die Erhebung der Kirchensteuer wird in Deutschland seit 1919 durch Art. 137 Abs. 6 der Weimarer Verfassung garantiert, nicht zuletzt als Ersatz für die beschlagnahmten Kirchengüter während der Säkularisation (Reichsdeputationshauptschluss 1803). Das Grundgesetz hat diese Regelung mit dem Art. 140 GG übernommen. Die Kirchensteuergesetze der Länder, die Kirchensteuerordnungen und die Kirchensteuerbeschlüsse bilden im Einzelnen die Rechtsgrundlage für die Erhebung der Kirchensteuer.

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Kirchensteuer kurz erklärt

Vorschaubild Beispielvideo Kirchensteuer
5. Mai 2026

Wichtige Links

Hier finden Sie die detaillierten Finanzberichte sowie die Haushaltspläne des Erzbistums Bamberg.

Auf der Seite unseres Kirchensteueramtes finden Sie Informationen, Formulare und Regelungen rund um Ihren persönlichen Kirchensteuerbescheid.

Allgemeine Informationen und Grundsätzliches zum Thema Kirchensteuer finden Sie auf der zugehörigen Seite der Deutschen Bischofskonferenz.

 

 

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